2+2=Glück aus „Das Kennenlernen“

Frodo

Frauchens Erzählungen über die Softwareentwicklerin, wie sie sie nannte, und ihren Charly machten mich neugierig. Ich stand auf große, kräftige Rüden. Am Tag als die Brille fertig war, konnte ich dann keine Ruhe geben, bis ich mit in den Laden durfte. Ja, ich wusste, was eine Brille ist. Frauchen hat mir das mal erklärt und mir dazu eine Brille aufgesetzt. Das ist so ein Gestell, das kommt vor die Augen und man sieht dann schlechter als vorher. Aber bei Menschen soll es wohl andersherum sein. Jedenfalls konnte mein Frauchen damit besser lesen.

Aber zurück zu der Szene: Als ich merkte, dass die Kundin mit Charly da war, quetschte ich mich schnell an Frauchen vorbei, bevor sie die Bürotür vor mir schließen konnte und ging zu Charly hin. Ich war gleich hin und weg und stellte mich erst mal unter seinen Bauch. Anschließend legten wir uns neben den Tisch, an dem unsere Frauchen saßen und kuschelten uns aneinander. Wir Hunde können auch lautlos miteinander kommunizieren und so haben wir uns angeregt unterhalten, bis unsere Frauchen fertig waren. Leider war dies viel zu schnell der Fall. Sich Sträuben brachte leider keinen Erfolg. Charly musste gehen. Er konnte mir aber noch zuflüstern, dass er sich was einfallen ließe, damit wir uns wieder sehen konnten.

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